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UN Women bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen

Phumzile Mlambo-Ngcuka bei der 68. Generalversammlung der Vereinten Nationen

71. Generalversammlung der Vereinten Nationen

Das 71. Treffen der Generalversammlung der Vereinten Nationen findet ein Jahr nach der Verabschiedung der Nachhaltigen Entwicklungsziele statt. Die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung rückt die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung aller Frauen und Mädchen in den Fokus.

Im Rahmen des „Global Leaders’ Meeting on Gender Equality and Women’s Empowerment: A Commitment to Action”, das in Verbindung mit dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen zur Post 2015-Agenda im letzten Jahr stattfand, verschrieben sich 93 Regierungen dem Ziel „Planet 50-50 by 2030: Step It Up for Gender Equality“. Sie demonstrierten damit den politischen Willen für eine Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung der Rechte von Frauen. 

Die diesjährige Generalversammlung hat zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen ein hochrangiges Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschef/innen zu den beispiellosen Flucht- und Migrationsbewegungen einberufen. Ziel ist es, eine menschenwürdigere und besser koordinierte Vorgehensweise zu entwickeln, die alle Staaten unterstützen können. Am 19. September werden die Spitzenpolitiker/innen gemeinsam einen „Global Compact for Safe, Regular and Orderly Migration“ und einen „Global Compact on Responsibility-Sharing for Refugess“ diskutieren.

Bereits im Vorwege des Gipfeltreffens der Vereinten Nationen zu Geflüchteten und Migrant/innen setzt sich UN Women dafür ein, die Bedürfnisse, Erfahrungen und Stimmen von Migrantinnen und geflüchteten Frauen einzubringen.

UN Women wird sich im Rahmen von wichtigen Veranstaltungen weiterhin dafür stark machen, dass die Stimmen von Frauen und Mädchen gehört werden und dass die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen den Mittelpunkt aller Entwicklungsarbeit bilden.
An folgenden Veranstaltungen zu den Themen wirtschaftliche Stärkung von Frauen; nach Geschlecht aufgeschlüsselte Daten; Einbindung von Männern und Jungen in die Gleichstellung der Geschlechter; Frauen, Frieden, Sicherheit und Mediation beteiligt sich UN Women:

19. September:
United Nations Summit for Refugees and Migrants. Beginn um 8.30 a.m. lokale Zeit 

20. September:
HeForShe IMPACT10X10X10 Inaugural University Parity Report Launch. Beginn um 11.00 a.m. lokale Zeit 

21 September:
Making Every Woman and Girl Count um 1.15-2.30 p.m. lokale Zeit 

22. September:
Presentation of first findings of the High-Level Panel for Women’s Economic Empowerment um 9.00 a.m. – 12.00 p.m. lokale Zeit 

A new agenda for Women, Peace and Security and Mediation
Side event "A new agenda for Women, Peace and Security and Mediation" um 8.30 a.m. lokale Zeit 

Wir werden in den darauffolgenden Tagen darüber berichten.

UN Women Executive Director Phumzile Mlambo-Ngcuka bei der Globalen Clinton Initiative in New York

Am 23. September hielt UN Women Executive Director Phumzile Mlambo-Ngcuka eine Rede über ihre Vision von der Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung der Frau. Auf der Veranstaltung der Globalen Clinton Initiative zum Thema 'Der Weg der Mädchen und Frauen' erklärte Phumzile Mlambo-Ngcuka dass man nur gemeinsam das 21.Jahrhundert zu einem „Jahrhundert der Frauen“ machen könne und ihr Weg bei UN Women daher der Weg der Partnerschaften sei. Sie verwies dabei auf ein afrikanisches Sprichwort: 

„Wenn Du schnell gehen willst, geh allein. Wenn Du weit gehen willst, geh zusammen“. 

Darüber hinaus sei eine Vernetzung aller Frauen durch den technologischen Fortschritt ein wichtiges Element das unbedingt genutzt werden müsse. In diesem Kontext sei es auch essentiell, den Zugang zu Bildung und zu Kommunikationstechnologie für alle Frauen zu sichern. In diesem Zusammenhang stellte sie zwei wichtige Projekte von UN Women vor. Zum einen stellte sie die Internetplattform 'Knowledge Gateway' vor, welche  zur Vernetzung und Stärkung von Frauen weltweit beitragen  soll. Zum anderen lobte sie das gemeinsame Projekt von UN Women und der Globalen Clinton Initiative. Das Projekt trägt den Namen 'Gender and Green Economy' und finanziert Projekte von Frauen weltweit, die sich eine Existenz im Bereich der Ökologischen Ökonomie aufbauen möchten. So werden Frauen auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit unterstützt und gleichzeitig wird ökologische Nachhaltigkeit gewährleistet und Klimaschutz in den betreffenden Regionen thematisiert.

Sie finden die Originalrede in englischer Sprache unter diesem Link

High-Level Event zum Thema „Freiheit von Gewalt für alle Mädchen und Frauen- Eine Priorität für die Post-2015 Agenda“

Im Rahmen der 68. Vollversammlung der Vereinten Nationen fand am 26.09.2013 ein High Level Event zum Thema „Freiheit von Gewalt für alle Mädchen und Frauen- Eine Priorität für die Post-2015 Agenda“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von UN Women und den Regierungen von Finnland und Liberia. 

Der gemeinsame Konsens der Veranstaltung war, dass die Beseitigung jeglicher Gewalt gegen Frauen eine Grundvoraussetzung zur Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele darstelle, vor und nach 2015. Nur in einer Welt in der Frauen keine Gewalt erfahren müssen und frei von Angst leben können, sei nachhaltige Entwicklung möglich. 

Herausstellende Statements der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben wir für Sie in diesem PDF-Dokument zusammengefasst. 

Die ökonomische Stärkung von Frauen ist grundlegend für die Sicherstellung von Frieden

Am 26. September 2013 veranstaltete die Kommission für Friedenskonsolidierung der Vereinten Nationen im Rahmen der 68. Generalversammlung mit der kroatischen Regierung im Vorsitz ein Treffen zur Notwendigkeit und Wichtigkeit der ökonomischen Stärkung von Frauen für die Friedensbildung. 

Studien belegen, dass die ökonomische Förderung von Frauen in Nachkriegszeiten nicht genug Aufmerksamkeit und Investitionen erfährt, wodurch Frauen bei Anstellungen diskriminiert und marginalisiert werden. Des Weiteren tragen Frauen und Mädchen weiterhin die große Last der Familienfürsorge und sind häufig sexueller und häuslicher Gewalt ausgesetzt.  Diese Herausforderungen beschränken Frauen weiterhin in ihren ökonomischen Möglichkeiten. 

Daher drückte Executive Director von UN Women, Phumzile Mlambo-Ngcuka es deutlich aus: “The lack of attention to women’s needs in conflict situations is unacceptable. There is low investment after conflict in jobs for women, land for women, and venture capital for women’s enterprises and this is jeopardizing prospects for peace and stability,”

Die Mitgliedstaaten der Kommission für Friedenskonsolidierung der Vereinten Nationen nahmen eine neue Erklärung an, welche die ökonomische Stärkung von Frauen als integralen Punkt für die Effektivität von ökonomischen Aktivitäten und Wachstum in der Friedenskonsolidierung ansieht. 

Den Entwurf der Erklärung in englischer Sprache (pdf) finden Sie hier und die englische Pressemitteilung von UN Women hier

Gleichstellung der Geschlechter als zentrales Thema im Rahmen den Generalversammlung

UN Women hat im Auftrag des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Ban Ki-moon sechs Berichte angefertigt, die als Grundlage für eine dreitägige Diskussion, beginnend am 11. Oktober 2013, zur Gleichstellung der Geschlechter im Rahmen der 68. Generalversammlung stattfinden wird. 

Die sechs Berichte umfassen die folgenden Themengebiete:

Gewalt gegen weibliche Wanderarbeiterinnen (pdf)

Verbesserung der Situation von Landfrauen (pdf)

Maßnahmen und erreichter Fortschritt bei der Förderung der politischen Partizipation von Frauen (pdf)

Frauen in Entwicklung (pdf)

Ein Update zu der Arbeit von UN Women (pdf)

Ein Evaluationsbericht zur Peking-Erklärung (pdf) 

Die Präsentation der Berichte wird die Möglichkeit eröffnen der Gleichstellung der Geschlechter weitere Aufmerksamkeit zu widmen. Es wird weiterhin erwartet, dass die Mitgliedsstaaten über verschiedenen Resolutionen beraten werden, die dann im Dezember verabschiedet werden könnten. 

 

High-Level Meeting der Vereinten Nationen zu Migration und Entwicklung

Migration im Zeitalter der Globalisierung bringt viele Vorteile aber einige Herausforderungen mit sich die ausführlich besprochen werden müssen. Aus diesem Grund fand vom 3.-4. Oktober in New York ein High-Level Meeting der Vereinten Nationen zum Thema Migration und Entwicklung statt. Bitte lesen Sie den Kurzbericht zu der Veranstaltung hier (pdf)

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