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Themenfeld: Frauen und bewaffnete Konflikte

Das Thema Frauen und bewaffnete Konflikte in der Pekinger Aktionsplattform

Die folgende kurze Zusammenfassung entstammt der Publikation Ergebnisse der 4. Weltfrauenkonferenz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und präsentiert die Hauptforderungen des Kapitels E der Pekinger Aktionsplattform zum Thema Frauen und bewaffnete Konflikte.

Frauen in bewaffneten Konflikten

Verletzungen der Menschenrechte von Frauen in bewaffneten Konflikten sind insbesondere Verletzungen der Grundprinzipien der internationalen Menschenrechte und des humanitären Kriegsvölkerrechts. Die Anzahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung, meist Frauen und Kinder, ist bei kriegerischen Auseinandersetzungen häufig höher als die des Militärs. 80% der Flüchtlinge und Vertriebenen einschließlich der Binnenvertriebenen in der ganzen Welt sind Frauen und Kinder.

Forderungen sind:

- Gleiche Teilnahme an und Chancengleichheit von Frauen in allen Verfahren und Institutionen der gerichtlichen und diplomatischen Strafbeilegung sowie sonstigen Maßnahmen zur Friedensschaffung,

- Beitritt aller Nationen zur Minenkonvention; Verzicht auf den Export von Personenminen,

- Volle Beachtung des humanitären Völkerrechts zum Schutz von Frauen und Kindern,

- Beitritt zu den Genfer Konventionen,

- Verurteilung von Vergewaltigungen im Krieg als Kriegsverbrechen und entsprechende Strafverfolgung der Täter.

Es wird ein ausführlicher Maßnahmekatalog zu Gunsten von Flüchtlingsfrauen, Vertriebenen und anderen unter internationalem Schutz stehenden Frauen gefordert. Das geltende internationale Flüchtlingsrecht wird ebenso bekräftigt wie das Recht auf freiwillige Rückkehr unter sicheren und würdigen Bedingungen.