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Newsletter Februar 2017
6. Februar 2017: Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) ist eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte von Mädchen und Frauen, die gravierende gesundheitliche und psychische Schäden hervorruft. Die Praxis ist Ausdruck einer tief verwurzelten Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und stellt eine extreme Form der Diskriminierung dar. 

Hier finden Sie das Statement von Phumzile Mlambo-Ngcuka, Exekutivdirektorin von UN Women, anlässlich des Internationalen Tags der Nulltoleranz gegenüber der Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen sowie das Statement von UN Women. Mehr Informationen zum Thema FGM/C finden Sie auf unserer Website.

Das Bundesfrauenministerium stellte am 6. Februar 2017 eine empirische Studie des Integra-Netzwerks mit Zahlen für Deutschland vor. Sie finden die Studie hier zum Download. 

14. Februar 2017: One Billion Rising

 

Schokolade und Rosen kann man gern verschenken. Was WIR uns zum Valentinstag wünschen, ist ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Darum haben wir auch in diesem Jahr wieder bei One Billion Rising mitgetanzt: Eine Milliarde Frauen sind in ihrem Leben von Gewalt betroffen, eine Milliarde Menschen sollen sich gemeinsam dagegen erheben. Dieses Jahr war das Motto Solidarität gegen die Ausbeutung von Frauen. 

Das Nationale Komitee kooperierte mit der Tanztherapeutin Marita Hoscheidt, um die Tanzdemo auf dem Bonner Münsterplatz auszurichten. Unsere in diesem Rahmen verlesene Botschaft finden Sie hier.

14. Februar 2017: Neue UN-Women Initiative zur Reform geschlechtsdiskriminierende Gesetze

Am 14. Februar 2017 wurde eine neue Kooperation von UN Women, der Inter-Parliamentary Union und Equality Now vorgestellt, die im Sinne der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung die Abschaffung oder eine Reform geschlechtsdiskriminierender Gesetze zum Ziel hat. Schätzungsweise 90% aller Länder haben mindestens ein diskriminierendes Gesetz in ihrem Regelwerk – etwa, dass ein Vergewaltiger einer Bestrafung entgehen kann, wenn er sein Opfer heiratet. Diese Gesetze gehen nicht selten auf diskriminierende soziale Normen zurück, die zu verändern nicht einfach ist. Daher ist eine sektor-übergreifende Zusammenarbeit enorm wichtig, um einen Perspektivenwechsel bei Gesetzgeber*innen und der Öffentlichkeit zu erreichen. Die “Roadmap for Substantive Equality: 2030” will neben Reformen auch für eine Implementierung sorgen. Weitere Informationen auf Englisch finden Sie hier.

Photo: UN Women/Ryan Brown

Neue Studie „Dare to Share –Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf“

Am 20. Februar 2017 wurde die neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf in Deutschland veröffentlicht. Immer mehr Frauen sind berufstätig, viele jedoch in Teilzeit. Mütter in Deutschland übernehmen noch immer fast zwei Drittel der unbezahlten Familienaufgaben. Frauen verdienen für gleichwertige Arbeit noch immer deutlich weniger. Sie tragen so wenig zum Haushaltseinkommen bei, wie in keinem anderen europäischen Land. Hier finden Sie die Studie, die die deutschen Erfahrungen im internationalen Vergleich untersucht und Politikempfehlungen enthält zum Kauf. 

CEDAW-Ausschuss prüft die Umsetzung in Deutschland

Am 21. Februar 2017 präsentierte die Delegation der Bundesrepublik Deutschland vor dem CEDAW-Ausschuss der Vereinten Nationen (VN) ihren kombinierten 7./8. Staatenbericht zur Gleichstellungspolitik und beantwortete Fragen des Ausschusses. Das Übereinkommen der VN zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (kurz CEDAW) ist das wichtigste völkerrechtliche Menschenrechtsinstrument für Frauen. Es wurde Ende 1979 von der Generalversammlung der VN verabschiedet und trat 1981 in Kraft. Die Vertragsstaaten sind zur rechtlichen und faktischen Gleichstellung von Frauen in allen Lebensbereichen verpflichtet. Die Anhörung bildet einen zentralen Bestandteil des regulären Überprüfungsmechanismus. Deren Aufzeichnung ist im UN Web TV abrufbar (den Pfad zu den beiden Videos finden Sie hier).

Tags zuvor präsentierten Vertreterinnen der zivilgesellschaftlichen CEDAW-Allianz, ein Bündnis aus rund 40 Nichtregierungsorganisationen, dem Ausschuss ihren kritischen Alternativbericht, der im Dezember 2016 bereits der Bundesregierung übergeben worden war. 

Hier finden Sie die Pressemitteilung der CEDAW-Allianz, die eine Auswertung der Sitzung vornimmt.

Der 8. März 2017 ist Weltfrauentag

Wir möchten den Internationalen Frauentag gemeinsam mit Ihnen feiern und laden Sie zu zwei Veranstaltungen in Bonn ein: 
9 Uhr: Frauenfrühstück Vorbilder
Wir laden Sie herzlich zu einem fairen Frühstück in unsere Räumlichkeiten im Wittelsbacherring 9, 53115 Bonn ein. Gern würden wir dabei über die (Un-)Wichtigkeit von Rollenvorbildern sprechen. Welche Frauen beeindrucken Sie, wer hat Ihr Leben beeinflusst? Wir freuen uns auf Sie und auf Anmeldung bis zum 3. März 2017 an info@unwomen.de.
16.30-22 Uhr: Feierlichkeiten im Frauenmuseum Bonn
Die Bonner Frauenorganisationen begehen den Internationalen Frauentag feierlich im Frauenmuseum Bonn (Im Krausfeld 10, 53111 Bonn). Nach einem Grußwort der Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller und der Vorstellung der Ergebnisse des Workshops "Fifty-fifty bis 2030? Wie können Frauen in einer veränderten Arbeitswelt die Spitze erobern?" durch die Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Rubarth, präsentieren die Vertreterinnen der Frauenorganisationen ihre Vorbilder. Eine Tanzanimation und ein Theaterstück runden den Abend ab und nach einer Tombola ist noch reichlich Zeit für Austausch und geselliges Beisammensein. Mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

61. Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen

Die 61. Sitzung der Frauenrechtskommission (FRK) der Vereinten Nationen findet vom 13.-24. März 2017 in New York statt. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet: „Women’s economic empowerment in the changing world of work - Die wirtschaftliche Stärkung von Frauen in der sich verändernden Arbeitswelt“. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website

Wir werden in der ersten Woche vor Ort sein und wie immer darüber berichten. Wir bitten darum, dass Personen, die ebenfalls zur FRK fahren, sich mit uns in Verbindung setzen (info@unwomen.de), damit wir uns im Vorwege und vor Ort vernetzen können. 

Nach der FRK werden wir in Berlin ein Dialogforum veranstalten, um die Ergebnisse auszuwerten. Wir werden demnächst sowohl ein Protokoll des vorbereitenden Dialogforums vom 15. Februar 2017 als auch eine Videoaufzeichnung davon auf unserer Website zur Verfügung stellen. 

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UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V.
Wittelsbacherring 9, 53115 Bonn
Tel. (0228) 454 934 -0, Fax -29
Reinhardtstraße 13, 10117 Berlin
Tel. (030) 30346201

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