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Die Umsetzung der Resolution 1325 in Deutschland

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Die Umsetzung der Resolution 1325 in Deutschland

Hier finden Sie alle Informationen zur Umsetzung der Resolution 1325 in Deutschland.
Generelle Informationen zur UN Sicherheitsratsresolution 1325 finden Sie auf dieser Seite.

Policy Briefing zur Umsetzung der UN-Resolution 1325 (2020)

Vorschau des Policy Briefings. Link zum Download des Policy Briefings.

Im Herbst 2020 legt die Bundesregierung ihren Dritten Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Resolution 1325 "Frauen, Frieden und Sicherheit" vor.
Damit diese gelingt, haben UN Women Deutschland und 16 weitere Nichtregierungsorganisationen konkrete Empfehlungen an die Bundesregierung formuliert. Lesen Sie das Policy Briefing (PDF, 1,25  MB) in deutscher Sprache. 

UN Women Deutschland im Bundestag (2020)

Miriam Mona Müller spricht in ein Mikrofon während ihrer Stellungnahme zur Resolution 1325.
Miriam Mona Müller während der Stellungnahme.
Bild: Screenshot Parlamentsfernsehen.

Miriam Mona Müller sprach am 11. Mai 2020 als zivilgesellschaftliche Expertin in der öffentlichen Sitzung des Unter-
ausschusses „Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln“ des Auswärtigen Ausschusses. Das Thema war „20 Jahre Sicherheitsrats-Resolution 1325: Zwischenbilanz und Herausforderungen der Agenda Frauen, Frieden, Sicherheit“. Hier finden Sie die Aufzeichnung. Lesen Sie auch unsere Stellungnahme (PDF, 458 KB).

Forderungen der deutschen Zivilgesellschaft zur Resolution 1325 (2018/2019)

Deutschland wurde zum sechsten Mal als nicht-ständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat gewählt und kann in den Jahren 2019/20 internationale Sicherheitspolitik mitgestalten. In ihrer Bewerbung hatte sich die Bundesrepublik stark auf die Resolution 1325 bezogen. Das Policy Briefing (2018, PDF, 505 KB) des Bündnis 1325 forderte die Regierung auf, sich, wie angekündigt, aktiv für die Umsetzung der Resolution zu engagieren. Die englische Version des Policy Briefing finden Sie hier. Lesen Sie auch die Stellungnahme (2019, PDF, 291 KB), die Deutschland noch vor Beginn der Mitgliedschaft vor dem Schwächen der Agenda "Frauen, Frieden und Sicherheit" warnt. Als Vertreterinnen der Zivilgesellschaft richteten wir uns mit konkreten Handlungsvorschlägen für eine menschenrechtsbasierte und geschlechtergerechte Außenpolitik an die Bundesregierung. 

Der zweite deutsche Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution 1325 (2017)

Das Bundeskabinett beschloss am 11. Januar 2017 den zweiten Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung von Resolution 1325 für den Zeitraum 2017 bis 2020. Der zweite Aktionsplan nahm Anregungen und Vorschläge des Bündnis 1325 auf und schrieb insbesondere eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft fest.

Der erste deutsche Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution 1325 (2012)

Am 19. Dezember 2012 verabschiedete die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution 1325. Er galt für den Zeitraum von 2013 bis 2016 und zielte darauf ab, einen umfassenden und kohärenten Ansatz zur Umsetzung der Resolution 1325 und ihrer Folgeresolutionen vorzugeben. Dieser sollte zivilen und militärischen Aspekten Rechnung tragen und die Aktivitäten aller beteiligten Akteur*innen sinnvoll koordinieren und vernetzen.
UN Women Deutschland und andere Frauenorganisationen schlossen sich zum Bündnis 1325 zusammen, das die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans begleitet. Das Bündnis traf sich dazu regelmäßig mit der Interministeriellen Arbeitsgruppe (AA, BMI, BMJV, BMVg, BMFSFJ, BMZ). Besonders intensiv war die Zusammenarbeit im Bündnis 1325 im Jahr 2016, es galt die Sicht der Zivilgesellschaft in den Umsetzungsbericht zum Aktionsplan einzubringen sowie konkrete Anregungen für Aufbau und Formulierung des Zweiten Aktionsplans zu geben.  

Stand: Juni 2020

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