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Katastrophenhilfe für Opfer des Zyklons Idai

Wirbelsturm Idai

1,5 Millionen Frauen in akuter Gefahr

In der Nacht zum 15. März erreichte der Zyklon Idai die Küste von Mosambik und peitschte als verheerender tropischer Sturm über das Land. In Folge wurden der Osten Simbabwes und der Süden Malawis verwüstet. Die Überschwemmungen haben fast 3 Millionen Menschen getroffen und über 1100 Todesopfer gefordert. Gesundheits- und Bildungseinrichtungen haben erhebliche Schäden erlitten und ein Großteil der Ernte für dieses Jahr wurde zerstört. 

Am 1. April wurde in Mosambik der erste Todesfall durch Cholera gemeldet und die Angst vor einer ausufernden Epidemie wächst Tag für Tag. Die verheerende Seuche kann sich durch die katastrophalen hygienischen Bedingungen und den fehlenden Zugang zu sauberem Wasser in extremer Geschwindigkeit verbreiten. Erfolgt keine ärztliche Versorgung kann die Krankheit binnen weniger Stunden zum Tod führen. In solchen Notsituationen sind Hygieneartikel besonders für Frauen lebenswichtig. Jedoch wird gerade ihnen der Zugang erschwert. 

Derzeit sind die Menschen notdürftig untergebracht in Kirchen, Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden, die wenig Schutz vor sexualisierter Gewalt bieten. Besonders der nächtliche Ausgang, sowie der Weg zu Toiletten und Waschräumen werden zu einem Gang durch ein Minenfeld. In solchen Notfallsituationen nehmen die Fälle von Ausbeutung und Missbrauch von Frauen und Kindern zu. Im Angesicht der Trümmer ihrer Existenz sehen sich Frauen jeden Alters gezwungen, risikoreiche Entscheidungen zu treffen, um ihr Überleben zu sichern. Junge Mädchen werden zur Prostitution gezwungen und verzweifelte Familien verheiraten ihre Töchter.

UN Women ist in den betroffenen Ländern vor Ort, um die unmittelbare Sicherheit und das Überleben von Frauen und Mädchen zu gewährleisten.