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Auszeichnungsveranstaltung "Empower Women"

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Am 5. Juli 2017 zeichneten wir die UN Women Initiative „Empower Women“ aus: Eine kostenlose Online Plattform, die Frauen weltweit Zugang zu Informationsquellen, Netzwerken, Mentoring-Programmen und webbasierten Lernangeboten bietet.

Karin Nordmeyer betonte in ihrer Eröffnung die wundervolle Kontinuität der von der Stiftung Apfelbaum angeregten und finanzierten Auszeichnung, die 1999 zum ersten Mal vom Deutschen Komitee für UNIFEM vergeben wurde. Auch an diesem Abend wurde wieder ein außergewöhnliches und innovatives Frauenprojekt von UN Women geehrt, das sich um die digitale Inklusion von Frauen verdient gemacht hat: Empower Women

Angelica Maria Kappel, Bürgermeisterin der Stadt Bonn, verdeutlichte in ihrer Begrüßung die Wichtigkeit der wirtschaftlichen Förderung von Frauen in Bonn: Das Thema Geschlechtergerechtigkeit gewinne am internationalen Standort Bonn zunehmend an Bedeutung. Um das Ziel 5 der Agenda für nachhaltige Entwicklung (Gleichstellung der Geschlechter) besonders in den Fokus zu nehmen, sei vor zwei Jahren in Bonn das Netzwerk Gender@International Bonn initiiert worden, zu dem neben der Stadt Bonn auch das Deutsche Komitee für UN Women gehöre.

In einer Videobotschaft erläuterte Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Deutschland habe die digitale Inklusion von Frauen auf die Agenda der deutschen G-20 Präsidentschaft gesetzt. In Kooperation mit UN Women, der UNESCO, der internationalen Fernmeldeunion und der OECD sei die Plattform #eSkills4girls geschaffen worden. Diese und andere Initiativen würden die beste Wirkung entfalten, wenn Frauen den Zugang zu den notwendigen Informationen hätten und wenn sie mit anderen Frauen vernetzt seien. Die Online Plattform Empower Women fördere beides.

Franziska Kreische vom betterplace lab stellte die Ergebnisse ihrer Forschungsreise und Empfehlungen aus der Studie "Bridging the digital gender gap" vor. Frauen benötigten nicht nur mehr weibliche Vorbilder, sondern auch geschützte digitale Räume sowie regional spezifische Lösungen, die ihrer Lebens- und Arbeitsrealität entsprechend angepasst sind.

Anna Falth, die Projektleiterin von "Empower Women", nahm mit großem Dank die mit 10.000 € dotierte Auszeichnung entgegen. Sie stellte die UN Women Initiative vor, die sich um einen gender-inklusiven Wandel bemüht. Dazu stattet sie Frauen mit Ressourcen und einer globalen Plattform aus - so gibt es zum Beispiel über 500 Mentor*innen aus 76 Ländern. Über eine Million Frauen nutzen die Plattform www.empowerwomen.org bereits, mehr als 200.000 Follower auf Facebook tauschen sich täglich aus.

Hier finden Sie die Präsentation von Anna Falth.

Durch den Abend führte Matthias Böhning, Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch rhein weiblich, einem Vokalsextett bei dem alle Stimmen rein weiblich sind - und es handelt sich ausnahmslos um Rheintöchter.

 

Bei dem abschließenden Empfang tauschten sich die Anwesenden weiter über Hürden und Erfolge in der Einbeziehung von Frauen in den digitalen Wandel aus. In einer zunehmend digitalen Arbeitswelt benötigen Frauen Zugang zu Internet, Weiterbildung und Beschäftigung. Digitale Kompetenzen und Vernetzung sind dabei ein wichtiger Schlüssel zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt.

 Weitere Fotos finden Sie in diesem flickr Album(Bildrechte: UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V./Ortrud Ladleif)

Dieser Abend stellte die feierliche Eröffnung für das Internationale Symposium dar, das am 6. Juli 2017 stattfand. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

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