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Externe Veranstaltungen

Allgemeine Veranstaltungshinweise von Organisationen

10. Mai 2017, 15:30 – 19:00 Uhr: Braucht Afrika einen Marshallplan? Chancen, Risiken und Herausforderungen einer Partnerschaft im Wandel

Im Januar veröffentlichte das BMZ ein Dialogangebot als Grundlage für die Neugestaltung der Zusammenarbeit mit dem Nachbarkontinent: Afrika und Europa – Neue Partnerschaft für Entwicklung,  Frieden und Zukunft. Eckpunkte für einen Marshallplan mit Afrika. Die damit verfolgte ressortübergreifende Gesamtstrategie ist Teil des Afrikafokus der deutschen G20-Präsidentschaft. Die Strategie geht über das  traditionelle Verständnis und die Zuständigkeiten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit hinaus.
In Zivilgesellschaft und Politik wird seither kontrovers diskutiert. Dabei bleiben viele Fragen offen: Betont wird ein historischer Wendepunkt, doch wie innovativ ist der Vorschlag tatsächlich? Wirkt sich der privatwirtschaftliche Fokus hinderlich auf eine faire Wirtschaftsentwicklung aus? Inwiefern werden Vorschläge und Kritik der Öffentlichkeit aufgenommen und bei politischen Entscheidungen berücksichtigt?
Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit diese und weitere Fragen zur Gestaltung der Partnerschaft Deutschland und Europas mit Afrika zu beleuchten und die Wirksamkeit eines „Marshallplans“ kritisch zu hinterfragen.
Referent*innen:  Abdou Rahime Diallo - Diaspora Policy Institute, Christoph Kannengießer - Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, Dr. Stefan Oswald - BMZ, Dr. Ursula Schäfer-Preuss - UN Women, Dr. Barbara Sennholz-Weinhardt - Oxfam

15.-16. Mai 2017: Familien leben Vielfalt - Vorschläge für eine sozial gerechte Familienpolitik

Die Zukunft der Familie ist bunt. Mit zunehmender Vielfalt der heutigen Solidarbeziehungen verändert sich auch die Politik, die diese Solidarbeziehungen in den Blick nimmt. Dabei besteht die aktuelle Herausforderung mehr denn je darin, den Zusammenhalt der Gesellschaft unter den Bedingungen zunehmender sozialer Differenzierung auch mit den Möglichkeiten der Familienpolitik zu gewährleisten. Dafür braucht es wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen, die es Menschen ermöglichen, die Entwicklung von Kindern zu fördern, Generationensolidarität zu leben und Fürsorge für andere als Teil der eigenen Lebensperspektive zu leben.
Jedes Jahr rufen die Vereinten Nationen am 15. Mai den Internationalen Tag der Familien aus. Der Tag soll das Bewusstsein dafür schärfen, die Familie als grundlegende Einheit der Gesellschaft wahrzunehmen und zu unterstützen. Wir nehmen den Tag zum Anlass um auf der Familien-Konferenz die Stellschrauben und Maßnahmen einer nachhaltigen und gerechten Politik für Familien in den Blick zu nehmen und zu diskutieren. 
Programm und Anmeldung 

16. Mai 2017: Deutsch-schwedischer Dialog: WAS KANN MAN(N) TUN? Gegen Gewalt an Frauen.

In Form eines deutsch-schwedischen Dialogs findet in Berlin ein Gespräch zum Thema Gewalt gegen Frauen statt, bei dem es auch um unterschiedliche Lösungsansätze gehen wird. Die schwedische Regierung ist die erste feministische Regierung der Welt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gleichstellung in allen Politik- und Gesellschaftsbereichen zu fördern, sowohl national als auch international. Das Engagement gegen Gewalt an Frauen, die der WHO zufolge eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen weltweit darstellt, ist Teil dieser Arbeit. Seit Anfang des Jahres verfügt die schwedische Regierung über eine neue Strategie zur Vorbeugung und Bekämpfung von männlicher Gewalt gegen Frauen. 
16 -18 Uhr im Felleshus der Nordischen Botschaften, Berlin-Tiergarten. Eintritt frei. Anmeldung bis zum 10. Mai unter event.berlin(at)gov.seDas Programm finden Sie hier als PDF. #HeForShe

27. Mai 2107: Podienreihe Nachhaltige Entwicklungsziele - Entwicklungsland Deutschland (Ev. Kirchentag)

Armut, Ungleichheit und das gute Leben

  • Kurzfilm "Leave no One Behind" (FR 2015, Regie: Bert und Bertie, 3min, FSK 0) basierend auf dem Film "Human" von Yann Arthus-Bertrand
  • Impuls
    Michael Windfuhr, stellv. Direktor Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin
  • Filmeinführung und Filmausschnitt "Leben trotz Armut" (DE 2015, Regie: SAK-Filmteam, 23 min, FSK 0)
    Manfred Klasen, Leiter Geschäftsstelle Saarländische Armutskonferenz, Saarbrücken
  • Kommentar
    Barbara Eschen, Sprecherin Nationale Armutskonferenz, Berlin
  • Podium
    Izani Bruch, Kirchenpräsidentin Ev.-Luth. Kirche in Chile, Santiago/Chile
    Prof. Dr. Klaus Dörre, Soziologe, Jena
    Hannelore Kraft MdL, Ministerpräsidentin, Düsseldorf
    Maria Lohheide, Sozialpolitischer Vorstand Bundesverband Diakonie, Berlin

Moderation: Jana Pareigis, Moderatorin ZDF, MainzAnwältin und Anwalt des Publikums: Dr. Kai Lindemann, Berlin; Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich, Bayreuth 
Halle 9, Messe Berlin, Charlottenburg 
Alle Informationen zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 in Berlin-Wittenberg hier

17. Juni 2017: Messe women@work

Dass Frauen heutzutage auch im Beruf „ihren Mann stehen“, ist eine Selbstverständlichkeit – eine Vorstandsposition, gleiches Gehalt bei gleicher Qualifikation oder der problemlose Wiedereinstieg nach einer Babypause jedoch nicht.
Zwar haben viele Arbeitgeber das Potenzial und die Bedürfnisse von Frauen erkannt und schaffen Möglichkeiten, um Karriere und Familie vereinbaren zu können, doch schreitet das bisweilen nur langsam voran. Was kann frau also tun, um trotzdem erfolgreich zu sein?
Antworten darauf finden weibliche Talente auf dem alljährlichen Messe-Kongress „women&work“ am 17. Juni 2017 in Bonn, 10-17 Uhr.
Das Deutsche Komitee von UN Women wird auch mit einem Stand auf der Messe vertreten sein
Mehr Informationen hier.

19. Juni 2017: Grenzen (im Denken) überwinden. Migration und Entwicklung im 21. Jahrhundert

Gustav-Stresemann-Institut, das Eine Welt Netz NRW und SÜDWIND laden ein
Seit dem Sommer 2015 steht das Thema Migration weit oben auf der politischen Agenda in Deutschland. Damals verstärkte sich der Eindruck, alle MigrantInnen und Geflohenen weltweit – oder zumindest aus der näheren Umgebung Europas – wollten nach Deutschland. Plötzlich schien die ganze Welt in Bewegung gekommen zu sein.
Doch dieser Eindruck täuscht. Weder die ganze Welt migriert, noch wollen alle Menschen, die migrieren, nach Europa oder Deutschland. Es ist wichtig zu wissen, aus welchen Regionen, aus welchen Motiven, auf welchen Wegen, mit welchen Zielen und Perspektiven Menschen migrieren – und ob sich dabei Veränderungen und Trends über die letzten Jahre abzeichnen.
09:30-17:00 Uhr; Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn
Mehr Informationen und Programm

Wir weisen gerne auf Ihre Veranstaltungen hin. 
Bitte schicken Sie uns eine E-Mail mit allen Informationen zu der Veranstaltung an info(at)unwomen.de