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Berliner Erklärung

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Mit gemeinsamer Stimme fordern die 41 Frauenverbände der Berliner Erklärung aus allen Bereichen der Gesellschaft die Politik zu einem entschlossenen Handeln auf: Ein "Weiter so" darf es nach der Bundestagswahl im Herbst nicht mehr geben, es ist Zeit für Parität, ohne Ausnahmen. Nur mit verbindlichen gesetzlichen Regelungen lassen sich die Gender Gaps bis 2030 schließen.

In ihrem gemeinsamen Maßnahmenkatalog, den sie an die Bundes-Parteien und ihre Spitzenkandidat*innen richten, fordern die Vertreter*innen der Berliner Erklärung Parität quer durch alle gesellschaftlichen Bereiche, gleiche Bezahlung und gleiche Bedingungen in der Arbeitswelt, die Gleichstellung als Leitprinzip in allen Politikfeldern und ein Leben frei von Gewalt für alle Frauen.

"Es wurde viel über die Brennglaswirkung der Corona Pandemie geschrieben und diskutiert. Kein Ereignis der jüngeren Geschichte hat so deutlich gezeigt, wie weit wir von der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in unserem Land entfernt sind", sagt Monika Schulz-Strelow, Präsidentin von Frauen in die Aufsichtsräte e.V. (FidAR) und eine der Initiatorinnen des Bündnisses.

"Wir haben kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem", ergänzt die Vorsitzende von UN Women Deutschland e.V., Elke Ferner. Nur mit verbindlichen und wirksamen Maßnahmen kommt die Politik ihrem in der Verfassung verankerten Auftrag nach, für die Beseitigung der Nachteile von Frauen zu sorgen."

Lesen Sie hier den Forderungskatalog der Berliner Erklärung.

Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung existiert seit 2011. Aktuell gehören ihm 21 Frauenverbände als Initiator*innen und 20 Verbündete aus unterschiedlichen Berufs- und Tätigkeitsfeldern an. Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung.