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NEINHEIßTNEIN

NeinheißtNein

Gegen sexualisierte Gewalt.
Für ein respektvolles Miteinander.
Reformierung des Sexualstrafrechts. Jetzt!

Das Aktionsbündnis Nein Heißt Nein

Am 28. April begannen im Bundestag die Debatten um eine Neufassung der §§ 177 und 179 des Sexualstrafrechts. Das vom Deutschen Frauenrat gegründete „Bündnis Nein heißt Nein“, bestehend aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen und zahlreichen UnterstützerInnen, wendete sich aus diesem Anlass in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und alle Bundestagsabgeordneten. Darin fordern sie eine grundlegende Überarbeitung des vorliegenden Regierungsentwurfs. 

Der offene Brief an Bundeskanzlerin Merkel und die Mitglieder des Deutschen Bundestags mit seinen Erstunterzeichnenden ist hier im pdf-Dokument verfügbar. 

Erfolg auf voller Linie

Am 7. Juli 2016 stimmte der Deutsche Bundestag über den veränderten Gesetzesentwurf der Regierung zur Reformierung des Sexualstrafrecht ab. Einstimmig (601 von 601 Stimmen) wurde die Änderung bezüglich des Grundsatzes #NeinHeisstNein im Sexualstrafrecht verabschiedet. Dies ist ein historischer Schritt für den Schutz von Betroffenen und die sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen! Lesen Sie dazu bitte hier unsere ausführliche Berichterstattung. Dort finden Sie auch einen Pressespiegel. 

Sehen Sie dazu auch im folgenden Video, was die Vorsitzende des Deutschen Komitees, Karin Nordmeyer, in einem Interview mit der deutschen Welle sagte:

Die Kampagne zum Weltfrauentag

Zum Weltfrauentag am 8. März startet das Deutsche Komitee für UN Women die Social-Media-Kampagne #NeinheißtNein und nimmt die Vorfälle in der Silvesternacht zum Anlass, sich deutlich gegen sexualisierte Gewalt und für die Reformierung des Sexualstrafrechts in Deutschland einzusetzen. Die Schauspielerinnen Maria Furtwängler, Natalia Wörner, Jasmin Tabatabai und der Sänger Jan Delay unterstützen die Kampagne als Prominente.

Diese Prominenten unterstützen #NeinheißtNein

So können Sie uns unterstützen!

Pünktlich zum Weltfrauentag machen wir mit dem Hashtag #NeinheißtNein auf das Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen in den sozialen Medien aufmerksam. Unterstützen Sie uns bei unserem Vorhaben ein weites Publikum zu erreichen und die Forderung nach einer umfassenden Reformierung des Sexualstrafrechts bekannt zu machen. Teilen Sie #NeinheißtNein auf Twitter und Facebook! Und unterzeichnen Sie die Online Petition NeinheißtNein!

Wenn Sie sich für die weltweite Beendigung von Gewalt gegen Frauen einsetzen wollen freuen wir uns über Ihre Spende zugunsten UN Women.

Weitere Initiativen gegen sexualisierte Gewalt

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe hat bereits vor den Vorfällen in Köln eine Online Petition ins Leben gerufen, mit der er sich an Bundesjustizminister Heiko Maas wendet. Jetzt unterzeichnen!
https://www.change.org/p/heikomaas-schaffen-sie-ein-modernes-sexualstrafrecht-neinheisstnein

#ausnahmslos ist ein Netzwerk bekannter Feministinnen, die sich mit ihrer Initiative gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus einsetzen.
www.ausnahmslos.org

Das Deutsche Komitee für UN Women unterstützt das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, das erste bundesweite Beratungsangebot für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung können sich Betroffene, aber auch Angehörige, Freunde sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten lassen. 
http://www.hilfetelefon.de/aktuelles.html

Wir bedanken uns bei der Feministin, Aktivistin und Campaignerin Kristina Lunz, die gemeinsam mit uns ehrenamtlich diese Kampagne entwickelt und durch ihre Kontakte und Netzwerke unterstützt hat.
www.kristinalunz.com