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Helfen Sie den syrischen geflüchteten Frauen in Jordanien!

Die Kraft und Stärke von Frauen und Mädchen ist entscheidend für eine Wende in der Geflüchtetenpolitik. Unterstützen Sie syrische geflüchtete Frauen vor Ort: im Camp Za‘atari in Jordanien!

In den letzten Jahren erreichen uns immer wieder bewegende Nachrichten von syrischen Geflüchteten. Viele der Geflüchteten kommen in Syriens Nachbarland Jordanien unter, wo UN Women mit verschiedenen Projekten die Regierung bei der humanitären Hilfe unterstützt. 

Das Camp Za‘atari nahe der syrischen Grenze hat sich zur viertgrößten Stadt des Landes und zum Lebensort von 80.000 syrischen Geflüchteten entwickelt. Obwohl sie am wenigsten für den jahrelangen Bürgerkrieg in Syrien können, sind 80% von ihnen Frauen und Mädchen.
Die Geflüchteten leiden unter Kriegstraumatisierungen, Wohnungsenge, Lebensmittelknappheit und ungewissen Zukunftsaussichten. Unter diesen Bedingungen entstehen oftmals Gewalt, Diebstähle, sexuelle Übergriffe und Streitigkeiten. Viele Frauen leiden unter Angst, da häusliche Gewalt für sie ein allgegenwärtiges Problem ist.

Das Ziel von UN Women ist es, syrische geflüchtete Frauen zu schützen und zu stärken, etwa indem sie durch eine sinnvolle Aufgabe sich und ihre Familien langfristig finanziell unterstützen können. 

Wir geben die Frauen und Mädchen nicht auf. Ihre Hilfe kommt an!

Damit UN Women Frauen und Mädchen im Za'atari Camp unterstützen kann, benötigen wir dringend Ihre Hilfe.

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:

1. Schutz:
Die Frauenoasen bieten Frauen und Kindern Schutz vor Gewalt und sexuellen Übergriffen. Sie sind ein Raum zum Austausch über Erlebtes. Die Mädchen und Frauen erhalten medizinische, psychologische und juristische Hilfe. 2016 wurden bereits über 16.000 Menschen durch diese sicheren Orte erreicht.

2. Arbeit:
Mit Ihrer Hilfe ermöglicht UN Women Frauen ihr eigenes Geld zu verdienen, z.B. durch das Schneidern von Kleidung oder die Arbeit als Sicherheitskraft, Lehrerin oder Kinderbetreuerin. UN Women fördert außerdem die Entwicklung von Mikrounternehmen für Geflüchtete, um langfristig nachhaltige Geschäftsgründungen zu schaffen. Frauen sollen stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Um die Erwerbstätigkeit der Frauen möglich zu machen, bieten die Oasen Kinderbetreuung an.

3. Bildung: 
Frauen nehmen an Bildungsangeboten wie Sprach-und Alphabetisierungskursen oder auch Computerkursen teil. So sollen das Selbstbewusstsein der Frauen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden. Projekte gemeinsam mit Männern und Jungen sollen sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt frühzeitig verhindern sowie die Gleichstellung der Geschlechter vorantreiben.

Positive Entwicklungen
Bei den Programmteilnehmenden nahm häusliche Gewalt um 20% ab.  91% der Frauen, die an den Programmen der Oasen teilnehmen, äußern vergrößerte Entscheidungsteilhabe bei finanziellen Angelegenheiten und anderem innerhalb des Haushalts und Gemeinschaftslebens. Das monatliche Einkommen konnte gesteigert werden;  70% davon werden für Nahrungsmittel und 20% für Haushaltshygiene verwendet.

Bitte helfen Sie mit. Spenden Sie unter dem Stichwort „Za‘atari“ an:
UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V.
IBAN: DE 07 3705 0198 1932 1288 36          
BIC: COLSDE33        
Sparkasse KölnBonn
Eine Spende ist auch online  möglich.

Schenken Sie Frauen und Mädchen wieder neue Hoffnung!

Erfahren Sie mehr zu der Arbeit von UN Women in Za'atari in diesem pdf-Dokument

Lesen Sie hier die Geschichte der 17-jährigen Zaad Al-Khair.

Des Weiteren finden Sie hier den Artikel "Hilfe für Frauen im Lager", der im Oktober 2016 in der KDFB Engagiert erschienen ist. Der Katholische Deutsche Frauenbund rief damit zu Spenden für die Oasen auf – herzlichen Dank dafür!

In unserem Flickr-Album finden Sie  Fotos aus dem Za'atari-Camp. 

Wir machen geflüchtete Frauen und Mädchen stark – machen Sie mit!

Ihre Spende ist zu 100% steuerlich abzugsfähig. Machen Sie Ihre Geschäftspartner/Innen, Freunde und Familie auf die Arbeit von UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. aufmerksam. 

Stand April 2017